veröffentlicht am 15.09.2026

Start der 10. Freiwilligentage 2026

Start der 10. Freiwilligentage 2026

Freiwilligentage 2026: Nach dem ersten erfolgreichen Aktionstag heißt es auch in den kommenden acht Tagen: Wir schaffen was!


• Rund 75 Projekte am ersten Aktionstag
• Insgesamt über 320 Projekte in der Engagementbörse an 9 Tagen
• ZMRN-Vorstandsvorsitzender Dr. Uwe Schroeder-Wild-berg: „Die Freiwilligentage zeigen eindrucksvoll, wie stark Zusammenhalt werden kann, wenn aus Haltung Handeln wird.“


9 Tage voller Einsatz
Die Freiwilligentage 2026 der Metropolregion Rhein-Neckar haben am heutigen Samstag, 12. September 2026, mit einem erfolgreichen ersten Aktionstag begonnen. Insgesamt gibt es nach heutigem Stand in über 320 Projekten in 55 Städten und Gemeinden in der gesamten Region Bedarf für rund 5.100 Freiwillige. Das beweist einmal mehr: Gemeinschaft macht stark! Damit sind die Freiwilligentage, die dieses Jahr bereits zum 10. Mal stattfinden, nach wie vor eine von Deutschlands größten regionalen Engagement-Offensiven. Die hohe Beteiligung von Projektanbietenden und Helferinnen sowie Helfern zeigt, wie viele Menschen gerne in den gemeinnützigen Einsatz gehen. Schirmherr der diesjährigen Aktionstage ist Gordon Schnieder, Ministerpräsident von Rheinland-Pfalz.
In den kommenden acht Tagen, genauer bis zum 20. September 2026, können Freiwillige, Organisationen, Unternehmen, Kommunen und Schulen in der gesamten Metropolregion noch an zahlreichen Projekten mit unterschiedlichen Schwerpunkten teilnehmen.
Auch die diesjährige Jubiläumsausgabe findet, wie erstmalig 2024, über einen verlängerten Aktionszeitraum statt. Dies ermöglicht es unter anderem auch Schülerinnen und Schülern sowie Mitarbeitenden von regionalen Unternehmen, flexibler ein- oder mehrtägig und auch unter der Woche für das Gemeinwohl tätig zu werden.

„Bürgerschaftliches Engagement lebt davon, dass Menschen konkret anpacken. Genau das zeigen die Freiwilligentage eindrucksvoll: Hier können alle mitmachen – ob für wenige Stunden, einen Tag oder über mehrere Tage hinweg. Der verlängerte Aktionszeitraum schafft dafür zusätzliche Möglichkeiten und macht Engagement noch zugänglicher. So wird sichtbar, wie stark Zusammenhalt werden kann, wenn aus Haltung Handeln wird”, bestätigt Dr. Uwe Schroeder-Wildberg, Vorstandsvorsitzender des Vereins Zukunft Metropolregion Rhein-Neckar (ZMRN e.V.) und Vorstandsvorsitzender der MLP SE.


Anerkennung für Projektanbietende und Freiwillige
Bereits nach dem ersten Aktionstag zog Dr. Schroeder-Wildberg ein positives Fazit: “Das Engagement, die positive Energie und das Miteinander der Projektanbietenden und Freiwilligen sind beeindruckend. Dafür gilt allen Beteiligten mein großer Dank. Ich wünsche allen, die sich in den kommenden Tagen noch einbringen werden, viel Spaß, positive Begegnungen und sichtbare Ergebnisse.” Gemeinsam mit Kirsten Korte, Geschäftsführerin des ZMRN e.V., verschaffte er sich auf einer Tour einen ersten Eindruck von bereits angelaufenen Projekten. An den kommenden Aktionstagen werden Vertreterinnen und Vertreter einiger Unternehmen, die als diesjährige Sponsoren die 10. Freiwilligentage unterstützen, sowie ZMRN-Vorstandsmitglieder und zahlreiche kommunale Vertreterinnen und Vertreter es ihm gleichtun und Projekte in den drei beteiligten Bundesländern besuchen sowie tatkräftig mithelfen.
Dr. Uwe Schroeder-Wildberg und Kirsten Korte starteten ihre Tour in Brühl mit der Pressekonferenz zum Auftakt der Freiwilligentage 2026 sowie dem Besuch eines von der Gemeinde initiierten Clean-Ups an der Kollerfähre. Bürgermeister Dr. Ralf Göck nahm ebenfalls an der Pressekonferenz teil und begrüßte anschließend die Teilnehmenden am Treffpunkt an der Kollerfähre. Von dort aus säuberten die Freiwilligen, darunter auch Dr. Schroeder-Wildberg und mehr als 20 Mitarbeitende der MLP SE, den öffentlichen Weg zwischen den Anglerseen in Rohrhof sowie das Rheinufer zwischen Kollerfähre und NATO-Rampe. Der Bauhof stellte entsprechendes Werkzeug, einen Extra Container sowie LKWs, um den Abfall zu entsorgen.
„Wir freuen uns, dass wir Freiwillige für unser Projekt gewinnen konnten. Die tatkräftige Unterstützung der Brühlerinnen und Brühler zeigt, wie verbunden sie mit unserer Gemeinde sind und wie gut das Zusammenwirken von Politik und Zivilgesellschaft für den gemeinnützigen Zweck funktionieren kann. Darauf bauen wir gerne auf, um Brühl gemeinsam weiterhin lebenswert zu gestalten”, resümierte Bürgermeister Dr. Göck.
Anschließend besuchten Dr. Schroeder-Wildberg und Kirsten Korte die Friesenheimer Insel in Mannheim, wo die RhineCleanUp gGmbH gemeinsam mit Freiwilligen den renaturierten Teil mit langem Sandstrand von Müll befreite. Parallel zum ersten Aktionstag der Freiwilligentage 2026 fand am heutigen Samstag auch der bundesweite Aktionstag der RhineCleanUp gGmbH statt. Die zeitliche Verbindung beider Initiativen und die Beteiligung vieler Freiwilliger machte sichtbar, welch großen Impact das Bündeln verschiedener Kräfte und Netzwerke haben kann. Mitinitiator Uwe Franken zeigte sich rund um die Säuberungsaktion in Mannheim zufrieden: „Wir sind dankbar über jede helfende Hand. Die Friesenheimer Insel ist auch für Tiere ein wichtiger Rückzugsort. Je weniger Müll hier herumliegt, desto besser für Natur, Tiere und uns Menschen. Wir wollen außerdem auch verhindern, dass der Müll ins Wasser gerät und über den Rhein in die Nordsee gespült wird.”
Insgesamt sind am heutigen ersten Tag der diesjährigen Freiwilligentage bereits 75 Projekte angelaufen, darunter unter anderem Umgestaltungen oder Säuberungen von öffentlichen Plätzen, Renovierungen, Putzaktionen, Pflegemaßnahmen in der Natur, ein Freiwilligen-Picknick, eine Wanderung und der Transport einer robusten Steinskulptur, die nun einen neuen Platz im Mannheimer Lameygarten gefunden hat.
Insgesamt werden während der Aktionstage in Baden-Württemberg 116 Projekte, in Rheinland-Pfalz 100 Projekte und in Hessen 99 Projekte umgesetzt.

Mitmachen und weiterhin dabei sein: #wirschaffenwas – noch 8 Tage voller Engagement-Möglichkeiten
Noch acht weitere Tage heißt es bei den Freiwilligentagen 2026 #wirschaffenwas. Kurzentschlossene können sich auch jetzt noch in der Engagementbörse auf www.wir-schaffen-was.de bei den vielfältigen Projekten in beteiligten Kommunen anmelden. „Die Freiwilligentage sind wie eine offene Einladung. Niemand wird verpflichtet, aber alle sind jederzeit willkommen und können auch mit kleinen Taten viel vollbringen. Wer anpacken möchte, unterstützt ein handwerkliches Projekt, wer lieber in den Austausch geht, macht bei einem Nachbarschaftsprojekt mit, besucht ein Erzählcafé oder geht im Park mit Seniorinnen und Senioren spazieren. Es gibt Projekte zum Wohle von Tieren, zum Schutz der Umwelt oder zur Ver-schönerung von öffentlichen Gebäuden oder Plätzen. Organisationen bieten gemeinsame Wanderungen, Spiel- und Sportangebote für Kinder oder ein Filmprojekt an. Es ist für alle etwas dabei. Die Vielseitigkeit der Projekte zeigt zudem noch einmal mehr, dass gemeinnütziges Engagement in nahezu alle Lebensbereiche hineinwirken und dort nachhaltig etwas bewegen kann”, so Kirsten Korte.


#wirschaffenvielfalt als Motto der diesjährigen Freiwilligentage
Nach #wirschaffendemokratie in 2024 rückt mit dem Hashtag #wirschaffenvielfalt dieses Jahr die Bedeutung von Engagement als wesentlicher Pfeiler eines toleranten, offenen und inklusiven Zusammenlebens in der Metropolregion Rhein-Neckar thematisch in den Fokus. Gemeinnütziges Engagement verbindet Menschen, ermöglicht persönliches Miteinander und ist ein sichtbarer Ausdruck gelebter Demokratie. Aktuell ist gesellschaftlicher Zusammenhalt wichtiger denn je. Aus diesem Grund sind all jene, die gemeinschaftlich etwas bewegen und erreichen möchten, herzlich eingeladen, an den vielfältigen Projekten der Freiwilligentage teilzunehmen und sich auch darüber hinaus gemeinnützig zu engagieren. Die Aktionstage bieten dafür einen niedrigschwelligen Einstieg und laden zu neuen Begegnungen und nachhaltigem Zusammenhalt ein.
Bildrechte: ZMRN/Thomas Bär.